Die grafische Darstellung elektrischer Bauelemente erfolgt in Form von Schaltplänen in einer abstrakten Weise. Werden im Rahmen der Modellbildung elektrische Schaltungen zur leichteren Untersuchung auf ihre wesentlichen Bauelemente und Parameter reduziert, spricht man auch von einer Ersatzschaltung. Der Umfang der Reduzierung wird durch die jeweilige Anwendung bestimmt, unter der Beachtung, dass dabei der Fehler in der Modellbildung nicht zu groß werden darf.

Sind in einem Netzwerk die Beziehungen zwischen den auftretenden Spannungen und Strömen linear, so spricht man von linearen (elektrischen) Netzwerken. Eine weitere Vereinfachung erlauben die zeitinvarianten Netzwerke, auch als lineares zeitinvariantes System bezeichnet. In diesem Fall sind die Parameter keiner zeitlichen Abhängigkeit unterworfen, es gilt unter anderem der Überlagerungssatz. Dadurch sind weitere systematische Methoden zur Analyse anwendbar, wie das Maschenstromverfahren und das Knotenpotentialverfahren.

Beispiele verschiedenartiger einfacher Netzwerke sind unter anderem Widerstandsnetzwerke, Spannungs- und Stromteiler oder Netzwerke in Form verschiedenartiger Filtertopologien, elektrische Leitungen. Ist der konkrete innere Aufbau eines Netzwerkes nicht von Interesse, sondern nur das Verhalten an seinen Anschlüssen nach außen, die Anschlüsse werden in diesem Zusammenhang auch als Tor bezeichnet, erfolgt die Beschreibung durch das Verhalten an diesen Anschlüssen. Eine wichtige Beschreibungsform stellt dabei das sogenannte Zweitor dar.

Clemens Voigt Elektrotechnik
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